Dies ist der letzte Teil meiner zweiteiligen Artikelserie über den „Alltagstipp Haushaltsbuch“. Hier findest du den vorherigen Teil:
Teil 1: Der Gamechanger für deine Finanzen
Wie kann so ein Haushaltsbuch aussehen?
Tja, wir sind hier auf einem Blog, in dem es um finanzielle Freiheit und Selbstbestimmung geht – also ist es völlig egal! Mach es so, wie es für dich am besten und einfachsten umzusetzen ist und du sichergehen kannst, dass du dranbleibst und nicht bereits nach kurzer Zeit entnervt aufhörst.
Ich habe zum Beispiel irgendwann mal ganz klassisch mit Zettel und Stift angefangen. Das wurde mir allerdings zu müßig und die Zettel liegen ja irgendwann auch nur noch rum, also habe ich dann einfach mit einer Excel-Tabelle weitergemacht. Ganz einfach – auf einer Seite stehen die Einnahmen, auf der anderen Seite die Ausgaben. Am Monatsende mache ich einen Kassensturz und schaue, was übriggeblieben ist – Monatsabschluss, ganz simpel. Ich setze diese „Strategie“ seit mittlerweile 12 Jahren um! Glaub mir, da kommen eine Menge spannende Informationen bei rum und man bekommt einen ganz anderen Blick auf seine Finanzen – wie eine Unternehmensbuchführung. Meine eigene kleine Aktiengesellschaft. Ich kann mir mittlerweile gar nichts anderes mehr vorstellen.
Ich habe auch versucht, meine Freundin von diesem Gamechanger in der Organisation der eigenen Finanzen zu überzeugen, allerdings bisher mit mäßigem Erfolg. Das ist eine Sache, die ich mittlerweile leicht vergesse: Wenn etwas noch keine Routine ist und man nicht gerade, wie ich, Freude beim Führen einer solchen „Statistik“ und der Dokumentation des eigenen Besitzes hat, ist der Anfang schwer.
Mal versucht sie es ganz klassisch mit Zettel und Stift, mal über eine App, mal über Excel, aber wirklich dauerhaft hat sich noch kein System durchgesetzt. Vielleicht nerven sie auch einfach nur meine „klugen Ratschläge“ und ich sollte sie einfach machen lassen. Was ich festgestellt habe, ist, dass es für manche auch schwierig sein kann, mit dem eigenen Konsumverhalten konfrontiert zu werden; sie scheuen es einfach, schwarz auf weiß zu sehen, wofür sie alles ihr Geld rauswerfen.
Da haben wir es wieder: Geld ist eine höchst psychologische Angelegenheit, bei der wir Menschen meist emotional statt rational handeln. Nirgends kann man das besser sehen, als an der Börse!
Dennoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich die eigenen Finanzen auf diese Art zu organisieren und zu kontrollieren. Es wird dein erster Schritt zur finanziellen Freiheit sein!
Im Nachfolgenden habe ich einige Haushaltsbuchvorlagen verlinkt, manche sind auf Basis von Excel mit Formeln, wie hier von Finanzfluss oder Excel-kurse und manche im PDF-Format zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen, wie diese von Haushaltsfinanzen.de.
Am Ende ist es aber völlig egal, ob du diese Vorlagen nutzt, einige der anderen zahllosen im Internet angebotenen oder dir selbst eine erstellst. Lass deiner Kreativität freien Lauf, Hauptsache du bleibst dran. 😉





