Dies ist der fünfte Teil meiner sechsteiligen Artikelserie über „Energie-Irrsinn und wie du trotz hoher Energiepreise vergleichsweise sparsam durchs Leben kommst“. Hier findest du die vorherigen Teile:
Teil 1: Wenn Weltpolitik an der Zapfsäule einschlägt
Teil 2: Meine Strategie für 7 Euro Strom im Monat
Teil 3: Heizkosten senken ohne Anbieterwechsel
Teil 4: Verborgene Geldfresser bei Wasser und Abwasser
Autokosten senken: Warum die Wahl des PKW über deine Freiheit entscheidet
Die Spritpreise geraten außer Kontrolle und Mobilität wird zum Luxusgut.
Ganz gleich, ob die Spritpreise so weit oben sind, weil die Mineralölkonzerne mal wieder die Gunst der Stunde nutzen, um den Preis frühzeitig und unverhältnismäßig hoch zu setzen, oder ob die Politik mit ihrer Steuerpolitik den Bürgern das Leben unnötig schwer macht – Fakt ist: Die Preise sind oben, und ob wir wollen oder nicht, wir müssen damit leben. Dass eine schnelle Hilfe über etwaige Kartellrechtsuntersuchungen oder gar eine Kartellrechtsklage eine Entlastung oder Rückzahlung bedingen würde – diesen Traum habe ich dir schon im ersten Artikel genommen.
Da hilft es, wie bei den Wasser- und (in meinem Fall) den Heizkosten nur, sich auch hier auf das zu konzentrieren, was man in der eigenen Hand hat, und das ist das Management seines Verbrauchs.
Glücklicherweise ist genau das quasi meine Paradedisziplin, wie ich im Artikel „Autokosten & Freiheit: 12 Jahre Autofahren in Zahlen“ bewiesen habe. Sicherlich schaffe ich es mit meiner heutigen Strategie nicht mehr auf Gesamtkosten von nur 10 ct/km, aber gewiss deutlich unter den ADAC-Durchschnitt von 87 ct/km.
Wie viel Auto brauchst du wirklich?
Also zunächst einmal solltest du dir wirklich – und nicht nur wegen der aktuellen Krisen – überlegen: Wie viel Auto brauchst du wirklich? Damit will ich keine Rede gegen das Auto schwingen. Im Gegenteil: Ich liebe die freie und individuelle Mobilität, und wenige Dinge stehen so sehr für Freiheit wie das. Genau aus diesem Grund rufen die hohen Spritpreise ja so eine Empörung hervor – es ist eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit über das Portemonnaie!
Was meine ich aber damit?
Einerseits: Brauchst du wirklich ein Auto oder lebst du in einer Großstadt, wo alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und das Auto dort durch mangelnde Parkplätze und Kosten einfach nur ein Bremsklotz für die finanzielle Freiheit ist, der dich leicht einen sechsstelligen Betrag kosten kann, wie hier beschrieben.
Andererseits, wenn du auf ein Auto angewiesen bist, wie ich: Wie „groß“ und „komfortabel“ und damit teuer muss es sein?
Ich hege, außer dem Freiheitsdenken, keine große Leidenschaft für Autos – deshalb habe ich mich stets mit Kleinwagen „zufriedengegeben“. Diese haben stets alle Bedürfnisse abgedeckt und den Geldbeutel geschont. Es macht am Ende nämlich schon einen Unterschied bei deinem Verbrauch, ob du nur 800 kg, wie bei meinem ehemaligen Kostenwunder Audi A2, oder mit 1.000 oder 2.000 kg mehr Leergewicht durch die Gegend fahren musst.
Hier geht’s weiter zu Teil 6: Kraftstoffverbrauch senken in der Krise.





