Kurzer ETF-Leitfaden (1/3): Grundlagen

Aufnahme eines weißen Blatt Papiers in einer Schreibmaschine. Auf diesem Blatt steht „EXCHANGE-TRADED FUND“. Symbolbild für ETF-Grundlagenwissen.

Dies ist der erste Teil meiner dreiteiligen Artikelserie „Kurzer ETF-Leitfaden“. Hier findest du alle weiteren Teile:

Teil 2: Auswahl
Teil 3: Die Empfehlung von Warren Buffett


Ok, fangen wir mal ganz vorne an.

Was ist ein ETF?

ETF steht für „Exchange Traded Fund“. Ein börsengehandelter Indexfonds folgt der Wertentwicklung eines Börsenindex, indem er diesen möglichst genau nachbildet. Dieser Index ist eine Kennzahl, die die durchschnittliche Entwicklung einer Gruppe ausgewählter Wertpapiere abbildet, wie z. B. Aktien oder Anleihen. Ebenso können aber auch Rohstoffe und Währungen abgebildet werden.

Er dient als Barometer für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung, aber auch für bestimmte Marksegmente, Regionen oder Branchen.

Der wohl bekannteste und meistbeachteste Börsenindex ist der amerikanische Aktienindex S&P500. Er bildet die Wertentwicklung der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen ab.

Der bekannteste deutsche Börsenindex ist der DAX, der quasi dasselbe mit den 40 größten deutschen börsennotierten Firmen macht.

Warum sind insbesondere Aktien-ETFs ein passendes Mittel für den Vermögensaufbau?

Nun ja, weil sie dir eine Mischung aus Sicherheit und Renditechance bieten, die meiner Meinung nach schwer zu übertreffen ist. Einerseits ermöglichen sie eine breite Risikostreuung in reale Sachwerte, weil du mit einer einzigen Anlage in zahlreiche Unternehmen und somit beispielsweise auch in deren Maschinen, Patente und Gebäude investieren kannst – nebenbei mit einem deutlich geringeren Risiko gegenüber einer Investition in Einzelaktien. Andererseits bieten sie dir, je nach zugrundeliegendem Index, nach historischen Daten oftmals eine Rendite von 6-10% pro Jahr.

Weitere Vorteile von ETFs sind:

  • Geringe Kosten, durch passive Verwaltung, statt aktiven Fondsmanagements
  • Flexibilität und Liquidität durch ständige Handelbarkeit während der Börsenöffnungszeiten
  • Transparenz durch leicht nachvollziehbare Zusammensetzung, Kosten und Anlagestrategie
  • Einfacher Zugang durch Sparplanfähigkeit, auch mit geringen Beträgen
  • Sondervermögen, welches im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt ist

Hier geht’s weiter mit Teil 2: Auswahl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert