Hör auf Lotto zu spielen (1/5): Die gefährliche Illusion vom schnellen Glück

Aufnahme eines ausgefüllten Lottoscheins. Ein Symbolbild für die Illusion des schnellen Glücks.

Dies ist der erste Teil meiner fünfteiligen Artikelserie über das Thema „Hör auf Lotto zu spielen und nimm dein Leben endlich selbst in die Hand!“. Hier findest du alle weiteren Teile:

Teil 2: Der Wunsch nach Freiheit und die Falle der Passivität
Teil 3: Warum Lottogewinner oft alles wieder verlieren
Teil 4: Die nackten Zahlen des Wahnsinns
Teil 5: Deine Strategie für echtes Fuck-You-Money


Warum wir die Verantwortung für unser Leben an eine Lostrommel abgeben

Heute schreibe ich mal über ein Thema, das mir so suspekt und fremd ist, dass ich erstmal googeln musste, wie es funktioniert. Also an die „Profis“ unter euch: Verzeiht mir, wenn ich hier „Wiedergabefehler“ habe, aber meine praktische Erfahrung auf diesem Gebiet ist quasi NULL – was ich aber verstehe, ist die mathematische und psychologische „Logik“ (wenn man das überhaupt so nennen kann) dahinter.

Es geht ums Lottospielen. Das ist ein Thema, das mich schon sehr lange triggert, weil es einige Personen in meinem Umfeld tun oder es gelegentlich erwähnen und ich mich dann immer frage: „Im Ernst? Warum?!“

Der Grund, warum ich diesen Artikel schreibe, ist, dass erst vor Kurzem mal wieder einer meiner Kollegen den Satz raushaute:

„Ich muss mehr Lotto spielen, und wenn ich gewinne, komme ich nicht mehr her. Dann brauch ich mir den ganzen Scheiß nicht mehr antun.“

Bestimmt kennst du diesen Spruch; bei mir war es auch nicht das erste Mal, dass ich ihn in dieser Form hörte. Dieses Mal triggerte er mich aber besonders, vermutlich, weil ich mich zu dieser Zeit sowieso sehr intensiv mit meinem Blog und neuen Finanzthemen beschäftigte. Ich verstand es einfach nicht! Der Kollege, der den Spruch äußerte, war mal gerade um die 40 Jahre alt. Er hat ein sicheres, stabiles und völlig auskömmliches Gehalt im öffentlichen Dienst, und das seit mittlerweile Jahrzehnten, soweit ich weiß.

Hier geht’s weiter zu Teil 2: Der Wunsch nach Freiheit und die Falle der Passivität.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert