Dies ist der zweite Teil meiner neunteiligen Artikelserie über das Thema „Wie du bereits in deinen 20ern finanziell aussorgst – eine 10-Schritte-Anleitung!“. Hier findest du den vorherigen Teil:
Teil 1: Frugalismus als Chance
Warum Bildung und Herkunft deine Basis sind
Hierfür hole ich etwas aus, denn ich denke, dass man ein paar Punkte leicht übersieht, weil sie vermutlich für die meisten Leser – mich eingeschlossen – eine Selbstverständlichkeit sind. Bei genauerer Betrachtung fällt einem aber auf, dass sie essenziell sind und alles Folgende darauf aufbaut. Deshalb…
Schritt 1: Das Fundament
Wie bei einem Hausbau benötigt auch dieses „Projekt“ ein solides Fundament. Das heißt, dass du schon vor deinen 20ern ein paar Dinge in Angriff nehmen und geregelt kriegen musst.
Jetzt wird’s vielleicht etwas kontrovers, aber: Besorg dir einen deutschen Pass!
Warum? Die Erklärung ist recht simpel, denn alles, worüber ich hier schreibe, ist mehr oder weniger ein Luxusproblem. Wenn du in irgendeinem Dritte-Welt-Land geboren wurdest und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, vernünftiger Ernährung und medizinischer Versorgung hast, ist deine ganze Existenz ein Überlebenskampf. Du hast schlichtweg andere Sorgen und Prioritäten, und alles, worüber ich hier schreibe, klingt wie blanker Hohn. Wenn du diese Sorgen nicht hast, sei dir darüber bewusst, dass du bereits in der Geburtslotterie gewonnen hast!
Der deutsche Pass sorgt nämlich dafür, dass quasi alle grundlegenden existenziellen Bedrohungen von vornherein beseitigt werden. Du erhältst Zugang zu Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und ein Dach über dem Kopf – der sozialen Marktwirtschaft sei Dank. Was für eine Errungenschaft!
Ein weiterer Punkt ist Bildung. Auch diese wird dir in diesem Land ermöglicht; das ist alles andere als selbstverständlich. Sieh sie als Geschenk und nicht als Belastung!
Wenn du dieses Fundament besitzt – bestehend aus einem deutschen Pass und einer anständigen Bildung – stehen dir alle Türen offen, und du kannst damit beginnen, in deinen 20ern finanziell auszusorgen.
Hier geht’s weiter mit Teil 3: Die 25er-Regel.





