In deinen 20ern finanziell aussorgen (6/9): Marktwert & Karriere-Boost

Aufnahme eines jungen Paares, das sowohl in seinem Bürojob als auch in seinem Nebenjob in der Gastronomie besondere Hingabe zeigt. Ein Symbolbild dafür, dass gute Arbeit und Hingabe im Beruf neue Chancen eröffnen.

Dies ist der sechste Teil meiner neunteiligen Artikelserie über das Thema „Wie du bereits in deinen 20ern finanziell aussorgst – eine 10-Schritte-Anleitung!“. Hier findest du die vorherigen Teile:

Teil 1: Frugalismus als Chance
Teil 2: Das Fundament
Teil 3: Die 25er-Regel
Teil 4: Trinity-Studie & Ewige Rente
Teil 5: Der Nebenjob-Hebel


Besser werden: Wie du Türen für neue Chancen öffnest

Schritt 6: Besser werden

Tja, wie ich gesagt habe: Es wird nicht weniger Arbeit – jedenfalls nicht in deinen 20ern. Du hast bereits die wichtigsten Weichen für eine äußerst erfolgreiche Zukunft gestellt: Du bist halbwegs gebildet, du hast einen Job, du lebst sparsam, du investierst viel und du hast dir einen Nebenjob besorgt.

Jetzt musst du nur noch besser werden in deinem Job und deinem Nebenjob oder Nebenerwerb. Zeig einfach Einsatz, versuch Spaß daran zu haben und bringe einen Mehrwert.

Ich weiß, manche Tätigkeiten liegen einem einfach nicht, und vielleicht hast du einfach keine Freude bei deiner Arbeit – ich kenne das Gefühl. Außerdem hast du vielleicht nicht den Eindruck, dass sich in deiner Firma Leistung lohnt und der Chef wahrnimmt, was du leistest. Sowas wird es immer wieder geben.

Dann schau wenigstens, dass du deinen Nebenjob so wählst, dass dieser dir mehr liegt. Du hast ja bereits eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit durch deinen Hauptjob und somit nun die Qual der Wahl.

Wenn es gar nicht geht, wechsle deinen Job. Es hilft ja alles nichts.

Der Grund, warum ich schreibe, dass du besser werden sollst in deinen Tätigkeiten und Engagement zeigen sollst, ist denkbar einfach: Irgendjemand wird es wahrnehmen!

Vielleicht nicht deine Vorgesetzten, dein Chef, vielleicht nicht mal jemand in deiner ganzen Firma oder Behörde. Aber eventuell ein Kunde, eine zufällige Person, ein Arbeitskollege, der Chef in deinem Nebenjob, ein befreundeter Unternehmer oder, oder, oder…

Nicht alle Menschen haben Scheuklappen auf den Augen, und manche werden durchaus registrieren, dass dort jemand ist, der sein Handwerk beherrscht, der „was draufhat“, der Lust auf Arbeit hat und diese nicht scheut.

Glaube mir, ich habe es am eigenen Leib erfahren. Für mich öffneten sich durch die Annahme von Nebenjobs und das Zeigen von Arbeitsbereitschaft stets neue Türen und Möglichkeiten – quasi fast von alleine.

Es gibt so viele Selbstständige und Unternehmer, die sich heutzutage regelrecht danach sehnen, jemanden zu finden, der belastbar und zeitlich flexibel ist. Jemanden, der nicht jammert und einfach seinen Job macht, der ihnen Arbeit abnimmt oder mit ihnen zusammen etwas aufzubauen bereit ist.

Wenn du dazu bereit bist und besser – vielleicht sogar „unverzichtbarer“ – geworden bist, weil du dich weitergebildet und breiter aufgestellt hast, dann folgt der nächste Schritt.

Hier geht’s weiter mit Teil 7: Gehalt & Lifestyle-Inflation.

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